Nov 04 |
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Veröffentlicht im Berghain-Flyer 11/08 |
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Oct 31 |
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At Cité de la Musique, Paris, France 18.10.2008 |
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Oct 30 |
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Oct 17 |
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Die erste Single-Auskopplung aus dem neuen Egotronic-Album. |
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Oct 05 |
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Sep 29 |
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Keta Minelli feiert einen runden Geburtstag (Spekulationen sind hier völlig fehl am Platz) und gibt sich deswegen nochmal richtig die Kante, bevor es Richtung Eigenheimfinanzierung und künstliches Hüftgelenk geht. Sowohl Freunde als auch völlig unbekannte, aber sicher nicht minder begabte Künstler spielen alles mögliche (also Techno). Mit dabei: Sven Dohse (Paloma Rec./ Klangsucht), Sachwitz & Wetzel (Contentismissing/ Mind the Crap), Hof Gutow [Klangsucht], Martin Zadak & Kotelett [White], Sportbrigade Sparwasser [FFO], Abonné [OPSMini] LIVE, Didier de la boutique [Tonkind], Edgar Peng [Tonkind], H.Schacht [Samuvar], Herr Suess & Herr Sauer [Bauer sucht Frau], Marille, Mohammed Atari, Notorisch & Motorisch. Stattfinden wird das ganze ab dem 11.10. im Ballhaus Ost (Pappelallee 15, Berlin-Prenzlauer Berg), Einlass ist ab 23 Uhr. |
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Sep 29 |
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Eine objektiv bisher kaum betrachtete Tragödie findet allnächtlich vor den Türen der von irgendwem bzw. allen für gut befundenen Clubs statt. Rund um die Welt enden die Abwechslung vom Alltag versprechenden Ausflüge ins Nachtleben, noch bevor sie begonnen haben, wenn die unschön präzise Selektion genannte Arbeit der Türsteher in Drinnen und Draußen teilt und der bereits durch diverse Trennungen und Ausschlüsse durchzogenen Gesellschaft eine weitere hinzufügt. Die fast schon Naturhaftigkeit einer größeren und um Einlass bittenden Ansammlung von Menschen, die zu einem jeden besseren Technolokal gehört, lohnt, ein wenig genauer betrachtet zu werden. Der erste Hormonschub, dem in Nacht und im Idealfall weitere, selten günstigere folgen, durchflutet die Hirne der die Türschwelle Überschreitenden schon in dem Moment, in dem ihnen durch Geste oder Ansprache signalisiert wird, dass sie nicht zu den Unglücklichen gehören werden, die es leider nicht am Auge der Eintrittsinstanz vorbeigeschafft haben. Das Adrenalin – Bin ich zu betrunken? Habe ich die falschen Schuhe an? Ist meine Begleitung zu jung? – weicht anderen, entspannteren bio-chemischen Prozessen und schafft so zumindest die Voraussetzungen für einen gelungenen Abend oder Morgen oder Nachmittag. Der Kitzel der Ungewissheit, das Wissen, dem Damoklesschwert des Abgewiesenwerdens entgangen zu sein, weicht einer der Identifikation mit dem Club dienenden dankbaren Verbundenheit mit dem Personal. Dabei entsteht das absurd scheinende Paradox, dass die beste Tür eben keine einschätzbare, sondern im wahrsten Sinne des Wortes willkürliche ist. Natürlich spielen Prüfsteine wie Trunkenheitsgrad, Veranstaltervorgaben bezüglich der Zielgruppe oder hoffentlich das Tragen von Thor-Steinar-Klamotten eine Rolle bei der Auswahl der idealen Gästekombination, verbindliches Wissen ist dies jedoch nicht. Die Verknappung der Güter, also in diesem Falle des gewährten Einlasses, führt zu einer gesteigerten Attraktivität eines jeden Clubs. Berechenbarkeit ist Silber, allgemeine Kenntnis der Einlasskriterien nicht viel mehr wert als der Aluminiumverschluss notärztlicher Medikamentenampullen. So wird das gemeinsame, kollektive Bibbern in der Schlange zu einem sozialen Event, die darin Stehenden zu einer Schicksalsgemeinschaft des Begehrens. Logische Folge: Wem die Macht zukommt, den auf Gedeih und Verderb Ausgelieferten schöne Stunden oder einen peinlichen Abgang zu bescheren, der findet sich über kurz oder lang auf den Fotoseiten bescheuerter Berlinillustrierten wieder, muss auf die ewig gleichen Fragen nach Philosophie des Berufs oder bürgerlichem Zweitleben mit dem ewig gleichen Antworten Distanz schaffen und so die Fortsetzung der Türsteherkompetenz mit anderen Mitteln betreiben. Festzuhalten bleibt: Schon schöne Dinge sind passiert, während die Jugend ihre Zeit verschwendet, um endlich auf höherem Niveau, also jenseits der Tür, ihre Zeit verschwenden zu dürfen. Freundschaften wurden geschlossen, Liebschaften begonnen, neue Wörter gelernt, Flaschen geleert. Und wenn man dann endlich begriffen hat, dass Fleisch geduldig und Zeit relativ ist, dann ist auch die ein oder andere beim Anstehen verbrachte Stunde plötzlich zu quality time geworden. (Veröffentlicht im Berghainflyer 10/08) |
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Sep 25 |
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Sep 25 |
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Sep 21 |
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